Projekt 52 Bücher: Essen mit Bücher-Protagonisten

Projekt 52 Bücher: Essen mit Bücher-Protagonisten

Projekt 52Stell dir vor, du könntest dein Frühstück, dein Mittag und dein Abendessen auf verschiedenen Kontinenten einnehmen, wohin würdest du reisen, was würdest du essen und welche Bücher würdest du auf die Reise mitnehmen?

Es ist wieder Zeit für das Projekt 52 Bücher. Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir die Frage, so wie sie da oben steht, aber nicht wirklich. Ich deute sie deswegen ein wenig um und mache daraus:

„Stell dir vor, du könntest mit drei Protagonisten aus Büchern, die du gelesen hast, zu Frühstück,- zu Mittag- und zu Abendessen. Auf welchen drei Kontinenten würde das sein und warum?“

So macht die Frage eindeutig mehr Spaß und jetzt zu den Antworten:

Zu Frühstück würde ich mit Allie aus „Night School“ essen. Ich finde das Buch cool, obwohl es eigentlich ein Jugendbuch ist und außerdem wollte ich in Großbritannien schon immer einmal in einem sehr alten Gebäude frühstücken. Die Zeit würde ich nutzen, um mit Allie über das Internat zu sprechen und was sie so über das Leben in eben diesem Internat denkt. Außerdem würde mich ihre politische Meinung interessieren, denn ihr scheint ja, wenn alles gut geht, eine große Karriere in der Wirtschaft bevor zustehen.

In Amerika würde ich dann Alex aus „Ein Riss im Himmel“ besuchen. Mit ihr würde ich dann gerne in einem Doppelsitzer-Flugzeug zu Mittag essen, denn sie hat ja ihren Flugschein nicht umsonst gemacht. Ich würde mit ihr darüber sprechen, wie es ist, die große Liebe zu finden und diese dann durch eine Krankheit zu verlieren. Denn genau darum ging es in dem Buch und Alex musste einiges durchstehen. Mich würde dann natürlich auch interessieren, ob sie daran glaubt, jemals wieder richtig Lieben zu können und wie die Krankheit ihres Freundes ihr eigenes Leben verändert hat.

Am Abend wäre ich weiterhin in Amerika. Ich würde die junge Robin besuchen. Im Buch „Sommer ohne Wiederkehr“ hatte sie ihre erste große Liebe gefunden und ist außerdem an Krebs erkrankt – genauso wie ihre große Liebe. Ich würde mit ihr darüber sprechen, wie sie mit ihrer Krankheit zurechtgekommen ist und ob sie jeden Tag Angst davor hat, dass der Krebs wiederkehrt. Natürlich würde mich auch bei Robin interessieren, wie sie mit dem Verlust ihrer ersten großen Liebe umgeht.

Das wäre so meine Rundreise. Es waren zwar nur zwei Kontinente, aber satt wäre ich wohl dennoch geworden. In Amerika würde ich mich wohl die ganze Zeit von Fast Food ernähren, einfach weil ich die großen Bürger einmal ausprobieren möchte. Und in England würde es wohl ein normales Frühstück geben, so wie ich es auch aus Deutschland kenne.

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